Kunst gegen Leerstand - Teil 2

Ist es einfach, einen Geschäftseigentümer davon zu überzeugen, dass es auch in seinem Interesse ist, dass sein leerstehendes Geschäft besser „bewohnt“ aussieht, als ausgeräumt und dreckig? Und dass dies auch für die umliegenden Geschäfte besser ist?

In meinem Fall nicht. Zusammen mit André Münz werde ich in der Gemarkenstraße in Essen-Holsterhausen Bilder in einem ehemaligen Handy-Laden ausstellen. Dieser ist seit mehreren Wochen leerstehend und wirklich keine Schönheit von außen. Ein Termin mit dem Verwalter war kurzfristig vereinbart und so konnte auch die weitere Abstimmung schnell erfolgen. „Bitte nicht bohren und keine Nägel“, das waren die Wünsche seitens des Eigentümers. Unsere dagegen „Bitte Licht und Zugang zum Geschäft“.

Wir sind uns einig geworden. Licht gibt es zwar nicht, weil der Strom komplett abgestellt ist, aber für alles andere haben wir einen pragmatischen Weg gefunden. Die Bilder werden auf einer Holzkonstruktion angebracht und im Schaufenster zu sehen sein. Wie das aussieht, sieht man hier:

 

André hatte die gute Idee mit der Holzkonstruktion. Ist schnell gemacht gewesen für kleines Geld. Ja, ein bischen Einsatz und persönliches Engegement gehört zu so einem Projekt dazu, da darf man sich nichts vormachen. Aber was soll´s, hier geht es um die eigene Nachbarschaft und da kann man ruhig mal in die Hände spucken und mitmachen.

Der weitere Aufbau und wie es dann weiter geht, mehr dazu in Teil 3.

…to be continued

 

#wirsindholsterhausen